Gesundheit

Definition der Arthrose

Die Arthrose gehört zu den schwerwiegendsten Gelenkerkrankungen überhaupt. Obwohl sie oftmals mit Rheuma und einer Arthritis in einen Topf geworfen wird, handelt es sich bei der Arthrose um ein eigenständiges Krankheitsbild, das durch eine Degeneration der Knorpel definiert wird. Eine Arthrose tritt in primärer und sekundärer Form auf. Bei einer primären Arthrose sind genetische Faktoren die Hauptursache für die Bewegungsstörung, bei einer sekundären Arthrose sind der Alterungsprozess und Belastungen der Gelenke durch die

Umwelt das größte Problem.

Wer an einer Arthritis und Rheuma leidet, hat zwar ebenfalls Probleme mit dem Gelenken. Diese sind allerdings im Gegensatz zu einer Arthrose auf Entzündungen zurückzuführen. Vor allem an viel belasteten Gelenken wie an den Händen, Füßen, Knien, der Schulter und Hüfte tritt eine Arthrose vorzugsweise auf.

Nach Ansicht der Schulmedizin lässt sich dieser Prozess nur aufhalten, aber nicht umkehren. Alternativmediziner sind hierbei anderer Ansicht und verweisen auf die guten Erfahrungen von Betroffenen mit ihren Behandlungskonzepten. Eine womöglich sinnvolle Therapie gegen die Arthrose ist zum Beispiel die organische Schwefelverbindung MSM, die eine entgiftende und schmerzlösende Wirkung besitzt. In diesem MSM Ratgeber erfahren Sie mehr.

Eine degenerative Gelenkerkrankung

Eine Arthrose bedeutet fortdauernder Gelenkverschleiß. Um dieses Problem zu veranschaulichen, so besitzen die Menschen zwischen ihren Gelenken jeweils einen Knorpel, der vor allem zwei wichtige Funktionen zu leisten hat. Einerseits dient der Knorpel bei der Bewegung der Gelenke als Stoßdämpfer, um einen Druck auf die Gelenke abzufedern und gleichmäßig zu verteilen. Andererseits gewährleistet der Knorpel die schmerzfreie Bewegung, indem die Gelenke sich ohne aneinander zu reiben bewegen können.

Eine Arthrose beginnt mit einer Ausdünnung des Knorpels, bis sich dieser im Endstadium der Erkrankung vollständig aufgelöst hat. Die Arthrose ist ein langandauernder Prozess, der mit dem Tod meist noch nicht abgeschlossen ist. Je mehr sich die Knorpel im Laufe der Arthrose verdünnen, desto unerträglicher werden die Schmerzen und desto größer wird der Leidensdruck.

Weitere Symptome einer Arthrose

Ein weiteres Symptom einer Arthrose ist die Versteifung der Gelenke, sodass diese mit der Zeit immer unbeweglicher werden. Hinzu kommt das Problem, dass Bewegungen nur noch unter Schmerzen möglich sind. Betroffene neigen deswegen dazu, ihre Gelenke zu schonen, wodurch ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird, denn eine Bewegungsarmut geht stets mit einer mangelnden Versorgung der Gelenke mit Nährstoffen einher, was sich zusätzlich ungünstig auf den Krankheitsverlauf auswirkt.

Typische Schmerzen im Anfangsstadium einer Arthrose sind neben den Bewegungsschmerzen die Anlaufschmerzen. Von diesen spricht der Mediziner, wenn die Schmerzen nach einer stundenlangen Ruhephase der Gelenke auftreten, sich zum Beispiel beim Aufstehen zeigen. Ist die Arthrose weiter fortgeschritten, neigt der Schmerz zur Chronifizierung, tritt also auch bei einer Nichtbelastung der Gelenke auf. Immer mehr knöcherne Auswüchse bilden sich zum Ausgleich. Diese Osthephyten tragen zusätzlich zur Immobilität bei.

Risikogruppen und Risikofaktoren

Die Arthrose ist in ihrer sekundären Form eine typische Alterserkrankung, die zumeist dann auftritt, wenn der Betroffene sein 50. Lebensjahr vollendet hat. Andere Risikofaktoren sind Übergewicht und eine falsche Ganghaltung. Vor allem Leistungssportler und Mitglieder von Berufsgruppen, die ihre Gelenke stark belasten, sind gefährdet, eine Arthrose zu bekommen. Dazu gehören Tennisspieler ebenso wie Gewichtheber, Gärtner, Dachdecker, Verpackungshelfer, Köche und Hausfrauen. Bekommen Hausfrauen eine Arthrose, dann spricht der Volksmund von einem sogenannten „Hausfrauendaumen“. Ein weiterer Risikofaktor ist eine falsche und einseitige Ernährung, bei der die Knorpel dauerhaft mit zu wenig Nährstoffen versorgt werden.

Die Behandlung einer Arthrose

Treten die Symptome auf, empfiehlt sich ein Arztbesuch, denn der Arzt ist heute gut dazu in der Lage, eine Arthrose zu erkennen. Hat er die Arthrose mittels CT, MRT oder Röntgenstrahlen diagnostiziert, beginnt die Behandlung durch Bewegungstherapie, Medikamente, Schmerzmittel und alternative Verfahren. Als solche gelten die Behandlung mit Wärme, Kälte und dosierten Stromstößen. Lässt sich der Prozess nicht aufhalten, lässt sich ein hohes Maß an Lebensqualität durch eine Gelenkprothese wiederherstellen.