Gesundheit

Aminosäure-Diät kann Krebsrisiko senken?

Eine neue Studie hat gezeigt, welch großen Einfluss unsere Ernährung auf unsere Zellen hat. Das Krebsrisiko kann gemindert werden und ein Tumorwachstum könnte ebenfalls durch eine Aminosäuren-Diät eingeschränkt werden. Forscher kamen neuerdings zu dieser Erkenntnis und konnten die Wirkung bei Mäusen nachweisen. Jetzt sind die Mediziner dabei zu überprüfen, ob diese Anwendung auch bei Menschen helfen könnte.

Die Studie besagt, dass wenn auf Aminosäuren weitestgehend verzichtet werden, dann könnte manche Krebsart gehemmt werden. In der Krebstherapie bei Mäusen konnte der Verzicht auf Eier und rotes Fleisch bereits erste Ergebnisse zutage führen. Diese wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Der Studienleiter Jason Locasale von der US-Universität Duke sagte hierzu: „Wir konnten sehr starke Effekte nachweisen, genauso stark wie bei wirksamen Medikamenten.“ Im Umkehrschluss würde das bedeuten, dass der Verzicht von Aminosäuren ungefähr genauso effektiv ist wie die Einnahme von Medikamenten, die zudem auch Nebenwirkungen beinhalten.

Den Forschern ging es vor allem um die Aminosäure Methionin, diese spielt eine erhebliche Rolle beim Wachstum von Krebszellen. Die Studie fokussierte sich zuerst auf gesunde Versuchstiere, danach ging man zu Mäusen mit Weichteiltumoren oder Darmkrebs über. In beiden Fällen kam es zu einem positiven Effekt in Kombination mit einer Strahlentherapie.

Wann folgt diese Behandlungsmethode für den Menschen?

Die Ersteller der Studie warnen selbstverständlich davor, dass diese Ergebnisse wahrscheinlich nicht bei jeder Krebsart zu reproduzieren sind. Die Behandlungsmethode ist ebenfalls auch noch nicht ausgereift und wird daher nicht beim Menschen vollzogen. Auch Dritte Experten warnen davor, dass diese Therapie angewendet wird, denn noch ist nicht von einer sicheren Wirksamkeit die Rede.

Die Erkenntnisse überraschen die Experten aber nicht sonderlich. Immer wieder zeigen neue Untersuchungen, dass es Zusammenhänge zwischen Krebs und der Ernährungsweise gibt. Es könnte auf jeden Fall auch noch zu anderen unglaublichen Wundern kommen, allerdings werden diese Studien nie von großen Unternehmen gefördert, da die Behandlungsmethoden nicht profitabel sind.

Warum eine gute Ernährung wichtig ist

Experten sprechen auch immer davon, dass eine gesunde Ernährung viele Erkrankungen vorbeugen kann. Wenn es nämlich zu einer Krankheit oder sogar zu Krebs kommt, dann bedeutet das in der Regel, dass der Körper sich gegen etwas wehrt. Daher sollte auf eine gesunde Lebensweise Wert gelegt werden.

Gesunde und vitale Mahlzeiten sind von großen Vorteil, aber auch der Verzicht von Genussgiften wie Alkohol oder Nikotin kann für zusätzliche Wunder hinsichtlich des Wohlbefindens sorgen.

Wer sich oftmals schlapp und müde fühlt, dem fehlt es zumeist an Mineralstoffen und Vitaminen. Eben jene, befinden sich auch in den gesunden Lebensmitteln. Bei Mikrowellen-Ware wird nachgesagt, dass die Strukturen von Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen beschädigt werden und der Körper diese also gar nicht verarbeitet.

Weitere Vorteile bei gesünderer Ernährung

Durch eine gesunde Lebensweise kann nicht nur das wohlbefinden gefördert werden, sondern eben auch für neue Lebensfreude gesorgt werden. Nachteile, mit denen man sich eigentlich schon einig war, können auch hierdurch behoben werden. Der Klassiker ist eine geminderte Potenz. Das belastet nicht nur den Mann, sondern auch den Partner.

In vielen Fällen ist der erhöhte Cortisollevel (Stress) daran schuld, wer einen Ausgleich findet, lebt daher auch in diesen Punkten glücklicher.

Welche Aminosäuren gibt es?

Es gibt viele unterschiedliche Aminosäuren und jede hat einen anderen Vorteil. Während Creatin, Arginin und Kreatin eher bekannt sind im Bereich des Kraftsports, gibt es außerdem noch L-Glutamin, welches scheinbar vermehrt bei Magenproblemen hilft. Eine vollständige Auflistung findet sich auf Experten-Seiten wie https://aminosaeuren.org.